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Das Inzesttabu ist ein in Mythen, Dichtung, Musik und Film immer wieder kehrendes Motiv. Sigmund Freud entwickelte seine Psychoanalyse vor allem anhand literarischer Texte. Aus der Tragödie "Ödipus" des antiken Dichters Sophokles leite er den menschlichen für die Entstehung von Kultur ausschlaggebenden Trieb ab.
Autor: Frank Halbach Credits Autor/in dieser Folge: Frank Halbach Regie: Frank Halbach Es sprachen: Katja Bürkle, Stefan Wilkening, Sven Hussock Technik: Andreas Lucke Redaktion: Susanne Poelchau
Im Interview: Dr. Gesa Dane, Literaturwissenschaftlerin mit einem Forschungsschwerpunkt auf Rechts- und Kulturgeschichte
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Literaturtipps:
Dagmar von Hoff: Familiengeheimnisse: Inzest in Literatur und Film der Gegenwart (Literatur - Kultur - Geschlecht: Studien zur Literatur- und Kulturgeschichte. (Ehem. Große Reihe), Band 28.
Sigmund Freud: Totem und Tabu. Einige Übereinstimmungen im Seelenleben der Wilden und der Neurotiker. In: Ders.: Gesammelte Werke. Chronologisch geordnet. Bd. 9. Hg. v. Anna Freud u. a. Imago, London 1940.- 8. Aufl. S. Fischer, Frankfurt am Main 1986.
Klaus Thraede: Blutschande (Inzest). In: Reallexikon für Antike und Christentum. Supplementband 2, Lieferung 9. Hiersemann, Stuttgart 2002.
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