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Reisen ist zutiefst menschlich: Schon immer waren Menschen unterwegs. Egal, wie groß oder lang die Reise auch sein mag, es stellt sich die Frage: Was ist es eigentlich, das uns in die Fremde zieht? Über psychologische Phänomene zwischen Reiselust und Fernweh.
Autorin: Katharina Hübel
Credits Autor/in dieser Folge: Katharina Hübel Regie: Frank Halbach Es sprachen: Laura Maire Technik: Monika Gsaenger Redaktion: Susanne Poelchau
Im Interview: Prof. Dr. Martina Zschocke, Reise-Psychologin, Hochschule Zittau-Görlitz; Dr. Barbara Horvatits-Ebner, Reise-Psychologin und Psychotherapeutin; Ilija Trojanow, Viel-Reisender und Schriftsteller
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Linktipp:
Barbara Horvatits-Ebner: https://reisepsycho.com/ Auf ihrem Reisepsychologie-Blog verbindet die Psychologin und Psychotherapeutin immer wieder persönliche Reise-Erlebnisse und Reflektionen mit Wissen aus ihrem Fach. Besondere Aspekte wie Emotionen auf Reisen, Trauer auf Reisen, oder auch wie Kinder sich auf Reisen verändern machen den Blog zu einer kleinen Fundgrube für Gedankenanstöße. JETZT LESEN
Literaturtipps:
Ilija Trojanow, „Gebrauchsanweisung fürs Reisen“. Ein fast schon philosophischer, auf alle Fälle sehr reflektierter und nachdenklicher Blick auf ein Leben als Reisender, der hilft zu verstehen, wie sehr Reisen Menschen prägen und verändern können. Und der Lust macht auf das Wagnis und Abenteuer der Reise.
Martina Zschocke, „Mobilität in der Postmoderne. Psychische Komponenten von Reisen und Leben im Ausland“. Umfangreiche wissenschaftliche Betrachtung der gegenwärtigen Gesellschaft und der Rolle des Reisens; darunter ein interessanter Exkurs zum Thema „Einfluss des Reisens auf Psyche und Körper“. In dieser Abhandlung wird das Konzept des Flow-Erlebens beim Reisen, aber auch Phänomene wie das Stendhal-Syndrom näher ausgeführt; auch den Themen Wahrnehmung und Identitätsveränderung auf Reisen sind extra Kapitel gewidmet.
Martina Zschocke, „Unterwegs“. In diesem Band hat die Psychologieprofessorin einige ihrer Interviews mit Langzeitreisenden abgedruckt. Allen gemein die Ausgangsfrage: Was sucht der Mensch in der Fremde? Über die Faszination, die Reisen auf Menschen ausübt.
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