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Ist der Mensch im Grunde gut oder schlecht? Eine Frage, die nicht nur die Philosophie seit Jahrhunderten beschäftigt. Letztlich dient ihre Beantwortung immer auch der Legitimation von Macht. Muss man den Mensch mit Regeln zähmen oder ihm Gelegenheit geben sein grundsätzlich kooperatives Wesen entfalten zu können? (BR 2021)
Autorin: Silke Wolfrum Credits Autor/in dieser Folge: Silke Wolfrum Regie: Silke Wolfrum Es sprachen: Xenia Tiling, Burchard Dabinnus Technik: Jan Piepenstock Redaktion: Bernhard Kastner
Im Interview: Dr. Martin Oppelt, Politikwissenschaftler, Universität Augsburg; Rutger Bregman, Historiker und Autor von „Im Grunde gut“; Prof. Dr. med Reinhard Haller, Psychologe, Psychotherapeut, Neurologe, Autor von „Das Böse“
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Literaturtipps:
Bregman, Rutger: Im Grunde gut. Eine neue Geschichte der Menschheit. Hamburg [Rowohlt Verlag] 2020. Ein spannendes Plädoyer für eine positive Sicht auf den Menschen, untermauert mit einer Vielzahl an Studien aus unterschiedlichsten wissenschaftlichen Bereichen
Haller, Reinhard: Das Böse. Die Psychologie der menschlichen Destruktivität. Salzburg [Ecowin] 2019. Ein aufschlussreiches Buch des gefragten Gerichtspsychiaters Haller über die Zusammenhänge, die zu exzessiver Gewalt bei Schwerstverbrechern führen können.
Hare, Brian & Woods, Vanessa: The Survival of the Friendliest. Understanding Our Origins and Rediscovering Our Common. [Oneworld Publications] 2020. Eine verblüffende Theorie über die Selbst-Domestizierung des Homo Sapiens, die seiner Spezies das Überleben sicherte, ein neuer Blick auf unsere Wurzeln.
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