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Als Inbegriff des Kirgisischen wird das Werk des Autors Tschingis Aitmatow oft bezeichnet. Was genau aber als 'kirgisisch‘ gesehen wird, ist ein Produkt der sowjetischen Kulturpolitik. Diese forcierte Kulturevolution forderte ihre Opfer, wie auch die Familie Aitmatows zu spüren bekam.
Autorin: Fiona Rachel
Credits Autor/in dieser Folge: Fiona Rachel Fischer Regie: Susi Weichselbaumer Es sprachen: Julia Fischer, Katja Amberger, Rainer Buck Technik: Robin Auld Redaktion: Thomas Morawetz
Interviewpartner/innen: Dr. Moritz Florin (Friedrich-Alexander-Universität Nürnberg-Erlangen)
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Literaturtipps:
Ajtmatov, ?ingiz (1994): Nomaden auf dem Weg zu sich selbst. In: ?ingiz Ajtmatov, Asta Scheib und Wolfdietrich Fischer (Hg.): Friedrich Rückert - Vorläufer einer neuen Zeit. Festvortrag des zehnten Preisträgers des Friedrich-Rückert-Preises der Stadt Schweinfurt. Würzburg: ERGON-Verl. (Rückert zu Ehren, 5), S. 13–22.
Tschingis Aitmatow: Kindheit in Kirgisien. Autobiographische Erzählung. Herausgegeben und übersetzt von Friedrich Hitzer. Zürich: Unionsverlag 19995.
Moritz Florin (2015): Kirgistan und die sowjetische Moderne. 1941-1991. Zugl.: Hamburg, Univ., FB Geschichte, Diss., 2013.
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