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Erst Patientin, dann Therapeutin. Viele der selbstbewussten Frauen, die dann als Psychoanalytikerinnen arbeiteten und auch eigene Institute gründeten, lagen bei Sigmund Freud oder einem seiner Schüler auf der Couch. Obwohl zeittypisch patriarchische Denkmuster das neuartige Seelenzerlegungsmodell prägten, gab es in der psychoanalytischen Szene wenig Vorbehalte gegenüber berufstätigen, gebildeten Frauen. Diskussionen waren also fast vorprogrammiert: etwa über Freuds Theorie des weiblichen Penisneids. Die Medizinerin Karen Horney z.B. konterte mit der Idee eines männlichen Gebärneids. Und die Kinderärztin Sabina Spielrein nahm Freuds Annahme eines Todestriebes vorweg. Oder brachte sie ihn erst auf die Idee? Angefangen mit Melanie Klein und Freuds Tochter Anna, die die Grundlagen der Kinderanalyse schufen, bis hin zur dezidiert feministischen Psychoanalytikerin Margarete Mitscherlich: Der weibliche Beitrag zur Weiterentwicklung psychoanalytischer Theorie und Praxis war immer auch ein Akt der Emanzipation. Autor/in dieser Folge: Justina Schreiber Regie: Sabine Kienhöfer Es sprachen: Katja Amberger, Thomas Birnstiel, Peter Veit Technik: Susanne Herzig Redaktion: Susanne Poelchau
Mehr als nur Muse großer Männer: Lou Andreas-Salomé war eine eigenständige Philosophin, Literatin und Psychoanalytikerin, die männliche Geistesgrößen ihrer Zeit mit ihren Gedanken wesentlich bereicherte. Ein Beitrag von radioWissen: Lou Andreas-Salomé - Auf Augenhöhe mit Nietzsche, Rilke, Freud
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