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In Deutschland wird seit dem 27. Dezember gegen das Coronavirus geimpft. Mindestens genauso lang gibt es Kritik an der Impfstoffbeschaffung der Bundesregierung. Die meisten dieser Vorwürfe fielen allerdings schnell in sich zusammen, sagt ZEIT-Auslandskorrespondentin Andrea Böhm. Den eigentlichen Skandal bei der Beschaffung des Impfstoffes sieht sie jenseits nationaler Grenzen: Reiche Länder teilen seit Monaten den größten Teil der Vakzinen unter sich auf.
Schnee und klirrende Kälte: Was für die einen Winterspaß bedeutet, wird für andere lebensbedrohlich. In den Flüchtlingslagern an den EU-Außengrenzen ist der Winter hereingebrochen. Und die Lager sind alles andere als wetterfest. Oft gibt keine Heizung, kein fließendes Wasser – die Menschen werden krank. Die Hilfsorganisation Pro Asyl hat der Europäischen Union deshalb Totalversagen vorgeworfen. Wie Deutschland jetzt mit der Situation umgeht, berichtet Michael Thumann, außenpolitischer Korrespondent der ZEIT.
Moderation und Produktion: Elise Landschek
Mitarbeit: Anna-Lena Schlitt, Mathias Peer
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