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Description:
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Die Rolle als hübsche Frau auf der Bühne ist ihr zu wenig - schon in den 1920ern. Mit Witz, Selbstbewusstsein und einer tollen Jazz-Stimme schafft es Sophie Tucker (gestorben am 9.2.1966) aus den schäbigen Theatern bis an den Broadway.
In diesem Zeitzeichen erzählt Thomas Mau:
- warum Sophie Tuckers Karriere mit Blackfacing beginnt,
- wie sie es schafft, sich davon zu befreien,
- warum sie lange nicht vor ihren Eltern auftreten will,
- dass sie für ihre Karriere Mann und Kind verlässt,
- wie sie lange vor Social Media ein analoges Netzwerk erschafft.
Sophie Tucker begeistert schon früh durch ihre Stimme. Aber sie entspricht nicht den Schönheitsidealen ihrer Zeit. Am Anfang ihrer Karriere wird sie deshalb gezwungen, verkleidet auf die Bühne zu gehen. Erst nach Jahren kann sie sich so zeigen, wie sie ist. Das Publikum liebt sie dennoch - oder gerade deswegen.
Durch ihre Offenheit und ihr Selbstbewusstsein gewinnt sie auch viele prominente Freunde wie Charlie Chaplin oder Frank Sinatra. Bette Midler nimmt sie sogar als Vorbild für ihre eigenen Shows. Sie alle verehren Tucker für ihren schlagfertigen Humor, ihr großes Herz - und ihren geschickten Umgang mit den Zumutungen des Showbusiness.
Das sind unsere wichtigsten Quellen und Interviewpartner:
- Prof. Lauren Rebecca Sklaroff, University of South Carolina, Columbia
- Lauren Rebecca Sklaroff: Red Hot Mama - The Life of Sophie Tucker. Austin 2018
- Sophie Tucker: Some of these days. The Autobiography of Sophie Tucker. New York 1945
Weiterführende Links:
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Die Macher hinter diesem Zeitzeichen: Autor: Thomas Mau Redaktion: David Rother |