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Description:
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Wie du vielleicht weißt, komme ich aus dem Journalismus. Eine Zeit lang habe ich viel über die Startup-Szene geschrieben. Natürlich habe ich mich deshalb auch immer auf dem Laufenden gehalten, was dort gerade passiert. Das mache ich jetzt auch noch, aber nicht mehr so intensiv. Eine TV-Sendung, die ich aber immer noch gerne schaue, ist „ Die Höhle der Löwen “ auf Vox. Dort sieht man sehr gut, was ein bestimmendes Thema für Startups und Investoren ist: die Frage, ob das Geschäftsmodell schnell skalierbar ist. Die Begriffe „skalierbar“, „skalieren“ oder „Skalierbarkeit“ gehören auf jeden Fall in jedes Bullshit-Bingo im Startup-Bereich. Was ist Skalierbarkeit? Skalierbar ist ein Geschäftsmodell prinzipiell erstmal dann, wenn nicht Zeit gegen Geld getauscht wird. Ein einfaches Beispiel: Wenn ein Coach ausschließlich Coaching-Sitzungen gibt, dann kann er nur so viele Kunden aufnehmen, wie er Zeit hat. Das gleiche gilt für Texter, Designer und viele andere Berufe. Dort wird ihre Arbeitszeit gegen ein Honorar getauscht. Für Investoren wäre ein solches Geschäftsmodell äußerst unattraktiv, weil sie im Laufe der Zeit keine großen Umsatzsteigerungen erwarten können. Die einzige Stellschraube, die wir drehen können, ist die Erhöhung des Preises. Die Zeit allerdings ist begrenzt. Anders sieht es bei einem Geschäftsmodell aus, wo für die gleiche eingesetzte Zeit immer mehr Umsatz gemacht wird. Dafür gibt es verschiedene Möglichkeiten. Eine Methode wäre, Mitarbeiter anzustellen. Das funktioniert aber nur, wenn die Anstellung dafür sorgt, dass mehr Umsatz generiert wird als Kosten für den Mitarbeiter verursacht wird. Infoprodukte, überall Infoprodukte Im Hinblick auf Solopreneure geht es bei einer Skalierbarkeit aber in [...]
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