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Description:
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Die Hälfte seines Lebens hat Friedrich Hölderlin im Tübinger Turm zugebracht. Insgesamt 36 Jahre, die seinen Ruf als „verrückten Dichter“ begründeten. 48 Gedichte sind aus dieser Zeit überliefert, die wegen ihrer Schlichtheit von Hölderlins Zeitgenossen kaum wahrgenommen wurden. Dabei erscheint gerade das Gedicht „Aussicht“ freundlich und zuversichtlich. Sollte Hölderlin seine Verwirrtheit nur vorgetäuscht haben? Der Hölderlin-Experte Thomas Schmidt erklärt die Hintergründe des Turmgedichts „Aussicht“. |