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Interview mit Norbert Mappes-Niedik, Südosteuropa-Korrespondent
6,5 Millionen Serben wählen einen neuen Staatspräsidenten. Haushoher Favorit ist der derzeitige Premierminister Alexander Vucic. Dieser Ämterwechsel ermöglicht ihm eine noch größere undemokratische Machtkonzentration. Trotzdem wird seine Kandidatur für das Präsidentenamt von der EU unterstützt. Denn seit der Flüchtlingskrise, sagt der Südosteuropaexperte Norbert Mappes-Niedik im "SWR2 Journal am Morgen", ist das Interesse der EU an Sicherheit höher als an demokratischer Entwicklung in den Balkanländern. Das zeigt sich in Mazedonien und das zeigt jetzt auch die Präsidentenwahl in Serbien. |