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Interview mit Dr. Thomas Seibert, Medico International
Am 4.4. wollen die Staats- und Regierungsschefs Ideen für eine Zeit nach dem Krieg in Syrien entwickeln. Dazu treffen sie sich in Brüssel zu Syrien-Hilfskonferenz. Seit mehr als sechs Jahren tobt der Krieg nun schon, große Teile des Landes sind zerstört, Millionen Syrer sind auf der Flucht. Dr. Thomas Seibert, Koordinator für die Hilfe für den Nahen Osten bei Medico International sagt im SWR2-Gespräch: "Die EU könnte viel mehr tun, aber die Möglichkeiten wirklich zu helfen wurden verpasst". Er fordert konkrete Maßnahmen, vor allem von den reichen Ländern. Sie sollten verpflichtet werden, Flüchtlinge aufzunehmen, da sie die Aufnahme finanziell viel besser stemmen könnten als arme Länder wie der Libanon. Im Moment passiere das Gegenteil, sagt Seibert. Die Zusagen der ersten Syrien-Konferenz im Februar wurden noch immer nicht umgesetzt und der Libanon werde mit der Aufnahme von anderthalb Millionen Flüchtlingen alleine gelassen. |