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Interview mit Dr. Johannes Varwick, Politikwissenschaftler
Nach Meinung des Politikwissenschaftlers Johannes Varwick findet die Nato keine Antwort auf das militärische Vorpreschen der USA in Syrien. "Die Stimmung im Bündnis kann man eher als hilflose Zustimmung bezeichnen, es gibt keine Strategie", so Varwick. Dennoch müsse die Nato künftig "mehr tun, wenn sie relevant bleiben will". Sollte US-Präsident Donald Trump tatsächlich eine neue Front in Syrien aufmachen, werde das Bündnis aufgefordert sein, die USA anderswo zu entlasten, beispielsweise in der Ukraine. Die Brisanz der weltpolitischen Lage zwinge auch Deutschland, aktiver zu werden. "Deutschland kann nicht länger der Zivildienstleistende in der Weltpolitik sein", so Varwick. |