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Interview mit Bettina Marx, Heinrich-Böll-Stiftung, Ramallah
Nach Meinung der Büroleiterin der Heinrich-Böll-Stiftung in Ramallah, Bettina Marx, wird es in Zukunft keine Gespräche der Staatengemeinschaft mit der Hamas geben. Trotz der Ankündigung eines politischen Kurswechsels sei die Hamas eine Terrororganisation, "sie wird nicht zum Konkurrenten des Palästinenserpräsidenten". Mahmud Abbas bleibe für die US-Regierung der wichtigste Gesprächspartner. "Er ist derjenige, der die Palästinenser vertritt". Allerdings gebe es zwischen den Lagern von Fatah und Hamas keine Einigkeit. Marx rechnet daher über kurz oder lang mit einem Bürgerkrieg im Gazastreifen. "Die Unzufriedenheit mit der Hamas riesengroß". |