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Interview mit Autorin Ulrike Guérot, European Democracy Lab
Will die EU aus der Krise kommen, muss sie ihr Demokratie-Defizit überwinden. Ulrike Guérot, Politikwissenschaftlerin an der Donau-Universität Krems (Österreich) glaubt, die Vorschläge des neuen französischen Präsidenten Emmanuel Macron können dabei helfen. "Absolut vernünftig" nennt Guérot Macrons Plan ein Finanzparlament für die Euro-Zone zu schaffen. "Das schafft eine andere, eine neue Legitimität", meint Guérot. Das bedeute, dass Deutschland sich aus seiner "Made-im-Speck"-Position heraus bequemen müsse. "Alle EU-Bürger müssen gleich sein vor dem Recht", fordert Guérot. Dieses Projekt brauche zwar Zeit, aber es sei nicht utopisch ist Guérot überzeugt: "Wir haben das in der Hand". |