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Interview mit Moshe Zuckermann, Soziologe und Historiker, Universität Tel Aviv
US-Präsident Donald Trump hat nach Meinung des israelischen Historikers Moshe Zuckermann keinen Plan für den Nahen Osten. "Niemand in Israel versteht, was er hier will, und wie er gedenkt, etwas umzusetzen". Trumps Besuch an der Klagemauer in der Jerusalemer Altstadt sei eine von zahlreichen symbolischen Gesten Trumps, "die total hohl sind", so Zuckermann. "Das Problem ist, dass in dem, was Trump unternimmt, nichts Konsistentes und Konsequentes zu erkennen ist". Trumps Israelbesuch habe folglich eher "einen symbolischen Stellenwert, ohne dass er in irgendeiner Weise realpolitisch etwas zu bewirken vermag" |