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Interview mit Dr. Gerd Hankel, Völkerrechtler am Hamburger Institut für Sozialforschung
Der Völkerrechtler Gerd Hankel vom Hamburger Institut für Sozialforschung geht von einem deutlichen Sieg von Präsident Paul Kagame bei den heutigen Präsidentschaftswahlen in Ruanda aus. "Er hat dem Land Stabilität gebracht, dafür wird er von einer beträchtlichen Gruppe geliebt". Unter Kagame habe sich Ruanda jedoch in eine "Diktatur mit totalitären Zügen" entwickelt. "Kagame ist ein Militär, und er führt sein Land wie ein Militär". Wer das Kagame-Regime gutheiße, müsse auch das Erdogan-Regime in der Türkei gutheißen. Ruanda sei "kein Modell für die Zukunft Afrikas", es sei nicht zu erwarten, dass Ruanda ein "afrikanisches Singapur" werde |