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Interview mit Prof. Lothar Probst, Politikwissenschaftler Universität Bremen
Der Bremer Politikwissenschaftler Lothar Probst wirft den Grünen strategische Fehler in der Vergangenheit vor. Nach der Bundestagswahl 2013 habe es die Option auf schwarz-grün gegeben, die Grünen hätten sich aber stattdessen als kleinste Oppositionspartei selbst marginalisiert, so Probst. Auf drängende Fragen wie Flüchtlingszustrom und Sicherheit habe die Partei bisher keine zufriedenstellenden Antworten gegeben. "'Dieselgate' wäre eigentlich ein Geschenk, aber die unterschiedlichen Interessen auf Landesebene verwässern das Profil im Bund". Ökologie bleibe indes der "Markenkern" der Grünen. "Deutschland ist in der eigenen Klimapolitik nicht so weit wie die Kanzlerin vorgibt zu sein". |