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Als „Reise ins Ungewisse, die uns alle angeht“ wertet der Historiker Bernhard Dietz in SWR2 den Tag an dem Großbritannien die Europäische Union verlässt. Der Vorsitzende des Arbeitskreis Großbritannien-Forschung nennt den Brexit ein „Politik-Drama“. „Es gab viel zu erfahren, viel zu bestaunen“, urteilt der Experte, vieles sei auch unterhaltend gewesen. „Wir sollten diesen Tag in seiner historischen Dimension würdigen“, findet Dietz. Der Großbritannien-Experte bilanziert: „Der Brexit hat die Gesellschaft ist sehr stark gespalten“. Positiv sei, dass ein Teil der Bevölkerung ihr Pro-Europäertum entdeckt habe. Zum Austrittsvertrag, den Premierminister Johnson bis Ende 2020 aushandeln will, meint Dietz: „Johnson geht es darum, eine politische Drohkulisse aufzubauen“. In London und in Brüssel wisse man jedoch, dass bis zum Jahresende maximal ein Rumpfabkommen fertig sein könne. |