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Der wichtigste Effekt der metoo-Debatte ist, dass das Thema Gewalt wieder auf der Agenda ist“, sagt Ines Kappert; Journalistin und Leiterin des Gunda-Werner-Instituts. Gewalt gegen Frauen sei weltweit, aber auch in Deutschland ein Massenphänomen, über das viel zu lange kaum berichtet worden sei. Das habe #metoo nicht mehr erlaubt und eine wichtige Schneise geschlagen. Angesichts der Zahlen des Bundeskriminalamts über Gewalt gegen Frauen in Beziehungen müsse man sagen: Die „gewaltige Männlichkeit“ sei leider nicht die Ausnahme, sondern normal geworden. Diese Gewalt müsse als strukturelle Gewalt gesehen werden.
Ines Kappert ist Journalistin und Leiterin des Gunda-Werner-Instituts für Feminismus und Geschlechterdemokratie der Heinrich-Böll-Stiftung und sprach über Gewalt gegen Frauen aus Anlass des Internationalen Weltfrauentags am 08. März. |