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„Es ist immer noch einer der glücklichsten Momente der deutschen Geschichte“, sagt Anna Kaminsky, Geschäftsführerin der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur im Gespräch mit SWR2. Dennoch sei das Gedenken an den Mauerfall 2019 weniger unbeschwert als noch vor wenigen Jahren. Kaminski begründet die jüngsten Wahlerfolge in ostdeutschen Bundesländern unter anderem damit, dass es keinen gesamtdeutschen Konsens über die DDR gibt. „Was die DDR hinterlassen hat, war ja nicht nur eine zerrütte Wirtschaft, sondern auch eine Deformierung im moralischen Sinne“, so Kaminski. Ab dem 4.11. beginnt in Berlin unter dem Motto „Sieben Tage, sieben Orte“ eine Festwoche, mit der an den Mauerfall vor 30 Jahren erinnert wird. |