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Stephan Dünnwald vom Bayerischen Flüchtlingsrat begrüßt das Treffen der EU-Innenminister auf Malta. Es könne dazu dienen, eine Koalition der Willigen zusammenzubringen und dann mit dem gefundenen Kompromiss Werbung zu machen, betonte Dünnwald in SWR2 am Morgen. Grundsätzlich gehe es darum, die „Erpresserpolitik“ des ehemaligen italienischen Innenministers Salvini hinter sich zu lassen. „Die Politik Salvinis konnte auch deshalb erfolgreich sein, weil sich die anderen europäischen Staaten weggeduckt haben“, sagte Dünnwald. Die Ankündigung des deutschen Innenministers Horst Seehofer, in Zukunft jeden vierten aus Seenot geretteten Flüchtling aufnehmen zu wollen, nannte er „ein klitzekleines Angebot“. Schließlich gehe es nur um wenige 100 Leute, die von Deutschland aufgenommen werden sollen. „Das ist ein Schritt in die richtige Richtung, verfehlt aber massiv das Problem“ |