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Interview mit Vessela Tcherneva | Die Kritik an der rumänischen EU-Ratspräsidentschaft "ist dann produktiv, wenn man einen Weg vorwärts zeigen kann", sagt Vessela Tcherneva, EU- und Westbalkan-Expertin beim European Council on Foreign Relations. Die rumänische Regierung müsse viel mehr "über Europa nachdenken" und jetzt auch die "Tagesordnung wechseln". Es sei aber nicht sicher, ob die rumänische Regierung das verstanden habe und einfach versuche, "die Ratspräsidentschaft für ihre eigenen Ziele zu benutzen". Für Europa werde es keine große Tragödie sein, wenn Rumänien sich nicht als starker Ratsvorsitz erweist. Für Rumänien hingegen wäre es eine verspielte Chance. Denn die Ratspräsidentschaft biete die Gelegenheit, dass sich Europa auch über die Korruptionsfrage hinaus, "für Rumänien interessiert", sagt Vessela Tcherneva. |