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Interview mit Torben Schütz, Associate Fellow der DGAP | Das NATO-Manöver "Trident Juncture" in Nordeuropa ist kein Zeichen einer steigenden Kriegsgefahr in Europa. "Gefährlicher ist, wenn Instrumente der Rüstungskontrolle und vertrauensbildende Maßnahmen nicht genutzt werden", meint der Rüstungs-Experte Torben Schütz. Simulierte Angriffe Russlands auf Ziele in Schweden und der Streit um die Arktis zeigen für den 'Associate Fellow' der Deutschen Gesellschaft für Auswärtige Politik die Bedeutung der Region. Schütz sieht Manöver als Zeichen des Misstrauens im Ost-West-Verhältnis - und einer fehlenden Strategie. Seine Hoffnung: "Niemand kalkuliert, dass rein militärische Mittel eine Lösung für die Frage sind, wie mit Russland umgegangen wird." |