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mit Prof. (em.) Dr. Ulrich v. Alemann, Politikwissenschaftler, Uni Düsseldorf | Die Opferrolle passt der AfD-Fraktion im Bundestag in ihr Kalkül: "Weil das bei ihrer Anhängerschaft populär ist", erklärt der Düsseldorfer Politologe Professor Ulrich von Alemann ein Jahr nach dem Einzug der Partei ins Parlament. Ihr Gebaren sei "Theatralik", doch werde sie parlamentarisch beteiligt "wie es sich gehört". Im Vergleich sei der Einzug der Grünen in den Bundestag Anfang der 1980er Jahre der größere demokratische Einschnitt gewesen, urteilt von Alemann. Im Parlament arbeite die AfD wenig mit, weil sie inhaltlich kaum Themen habe - außer Flüchtlinge, Migration und Islamkritik. Den anderen Parteien rät der Experte: "Sie könnten die AfD noch wesentlich mehr fordern." |