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mit Jörg Kaminski | Als US Präsident Trump seinen Schwiegersohn Jared Kushner zum Nahostbeauftragten ernannte, waren die politischen Experten erst einmal ratlos. Lange Monate hörte man dann nichts von Kushner. Nun sind Teile eines Nahost-Friedensplans durchgesickert. Eine von Kushners geplanten Maßnahmen: Den Palästinensern, die in den letzten 70 Jahren aufgrund der Konflikte rund um Palästina in Wellen aus ihrer Heimat geflohen sind, den Flüchtlingsstatus zu entziehen. Für Jordanien würde das bedeuten, dass die dort rund zwei Millionen lebenden Palästinenser nur noch vom jordanischen Staat finanziert werden, oder von anderen arabischen Staaten. Jordanien mit seinen ca 9 Millionen Einwohnern, kann das nicht leisten und hat genügend eigene Probleme. Und deshalb nehmen die Spannungen zwischen Jordaniern, die sich nicht mehr mit den nötigen Dingen des Alltags versorgen können und den Palästinensern zu. Was bedeutet das für die Palästinenser? Gehen oder bleiben? Jörg Kaminski war für SWR aktuell Kontext in Amman und hat sich die Situation im Flüchtlingscamp Hussein angeschaut. |