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Description:
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von Thassilo Forchheimer und Jan Christoph Kitzler | Vor wenigen Jahrzehnten noch galt Matera in Italien als nationale Schanden. Tausende Menschen lebten in Höhlen. Es muffte nach Schimmel. Es stank nach Müll. 1986 wurden die so genannten Sassi vor dem endgültigen Verfall gerettet und saniert. Seit 1993 zählt die 60000-Einwohner-Stadt in der südlichen Region Basilicata zum Weltkulturerbe. Heute wird Matera von den Reiseführern als einzigartig gepriesen. Der Schritt zur Kulturhauptstadt Europas 2019 war also nicht mehr ganz so weit. Und in dieser Woche wird in einer der Höhlen ein Kulturzentrum eröffnet. Für SWR Aktuell Kontext haben Thassilo Forchheimer und Jan Christoph Kitzler Matera besucht und interessante Menschen getroffen. |