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Description:
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mit Max Waibel. | Freitags, an dem Tag, an dem die Muslime zum Gebet zusammenkommen, erfahren die Jugendlichen in Gaza drastisch wie klein ihre Welt ist. Klein und gewalttätig. Denn dann endet ihre Zukunftsperspektive direkt vor dem Grenzzaun zu Israel. Gegen den rennen sie nach dem Freitagsgebet an, wenn es - wie fast immer an diesem Tag - zu gewalttätigen Protesten gegen Israel kommt. Israel ist aber nicht der einzige Akteur, der den Jugendlichen - und nicht nur ihnen - die Zukunft verwehrt. Auch die in Gaza herrschende radikal-islamische Hamas verbaut ihnen die Zukunft und verwehrt ihnen den Weg zu einem freien, selbstbestimmten Leben. Und dann hält auch noch die Fatah hier Trümpfe in der Hand. Und übt Druck aus, auf die Hamas, und somit auch auf Gaza. Auf der Strecke bleiben die Menschen, allen voran die vielen Jugendlichen dort. Martin Durm ist für einen SWR Aktuell Kontext in den Gaza-Streifen gereist, um sich die Situation anzuschauen. Gefunden hat er einen Ort ohne Hoffnung. Ohne Hoffnung für die Jugendlichen von Gaza. |