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mit Clemens Verenkotte. | Die meisten Menschen in Bosnien-Herzegowina blicken skeptisch auf den kommenden Wahlsonntag: Die Wirtschaftslage im Land ist unverändert schlecht, die Arbeitslosigkeit so hoch wie in keinem anderen Nachfolgestaat Ex-Jugoslawiens, die Abwanderung ins westliche Ausland hält an. Das wäre alles noch zu ertragen, falls die WählerInnen Hoffnung auf einen Neuanfang haben könnten. Doch danach sieht es nicht aus: Seit dem Kriegsende 1995 und dem Daytoner Abkommen hat sich an der äußerst schwierigen staatlichen Struktur nichts geändert. Clemens Verenkotte hat sich für SWR aktuell Kontext im Land umgehört und mit Menschen gesprochen, die erklären können, warum sie "nichts" von den Wahlen erwarten. |