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112 – wenn ich diese drei Ziffern nenne, weiß eigentlich jeder in der Europäischen Union, worum es geht. Egal ob ich in Dänemark, auf Malta oder bei uns in Deutschland unterwegs bin: Unter dem Notruf 112 bekomme ich in Notlagen schnelle Hilfe. Erst seit 1991 gibt es diese internationale Errungenschaft.
Doch Notlagen gab es natürlich schon viel, viel länger. Seitdem es Menschen gibt, geraten sie in gefährliche Situationen. Für den rund drei Jahrtausende alten Notrufpsalm in der Bibel muss ich allerdings zwei Ziffern vertauschen: 121 statt 112. Im 121. Psalm heißt es:
„Woher kommt Hilfe für mich?
Hilfe für mich, die kommt von Gott, dem HERRN!
Er hat Himmel und Erde gemacht.“ (BasisBibel – Psalm 121, 1b-2)
Hier geht es um eine Hilfe-Hotline, die ganz ohne Fest- oder Mobilfunknetz auskommt. Gott ist der Schöpfer des Himmels und der Erde. Er sieht mich in jeder Situation – auch wenn ich in Gefahr bin. Und der Psalmbeter bekennt: Ich habe erfahren: Gott schaut nicht weg, sondern er eilt mir zur Hilfe.
112 – das ist eine wichtige Rufnummer, wenn ich oder andere dringend Hilfe brauchen. Mit dem 121. Psalm im Hinterkopf behalte ich in diesen brenzligen Situationen vielleicht sogar die nötige Ruhe und Gelassenheit.
Autor: Oliver Jeske
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