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Kann ich in irgendeiner Weise Einfluss auf Gottes Haltung mir gegenüber nehmen? Kann ich mir einen Vorteil bei Gott erarbeiten, wenn ich mich beispielsweise anstrenge? Kann ich Gott mit guten Werken beeindrucken?
Was ich dazu in der Bibel lese, ist eindeutig. Gute Werke haben ihren Platz. Aber sie nützen nichts, wenn es um meine Erlösung geht. Die wird mir nur dann zugesprochen, wenn ich Gottes Zusagen glaube.
Der Apostel Paulus hat das in seinem Brief an die Christen in Rom am Beispiel von Abraham so erklärt: Hat Gott Abraham etwa aufgrund seiner guten Taten angenommen? Wäre es so, dann hätte er Grund, stolz zu sein. Doch aus der Sicht Gottes hatte Abraham dazu keinen Anlass. Denn was steht in der Schrift? »Abraham glaubte Gott; und Gott erklärte ihn wegen seines Glaubens für gerecht.« Römer 4, Vers 2-3
Was für Abraham, den Freund Gottes gegolten hat, gilt für mich allemal. Wenn ich mein Vertrauen auf Gott setze, wird er mich durch Jesus gerecht sprechen. Und zwar unverdient. Aus Gnade.
Irgendwie ist das ein gewaltiger Gedanke. Für mich gilt, was für einen der größten Glaubenshelden der Geschichte gegolten hat: Meine Erlösung steht und fällt mit meiner Bereitschaft, mich auf Gottes Erlösungsplan einzulassen.
Autor: Wolf-Dieter Kretschmer
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