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„Schau mich an, wenn ich mit dir rede!“ Das habe ich als Mutter gesagt, wenn ich die ungeteilte Aufmerksamkeit meines Kindes haben wollte.
Wer wegschaut oder während eines Gesprächs mit etwas anderem beschäftigt ist, signalisiert: „Mich interessiert nicht, was du sagst.“
Das Erste, was ich in der Bibel über Gott, meinen Vater im Himmel, erfahre, ist: Auch er redet! Unüberhörbar steht am Anfang jedes Schöpfungsabschnittes: „Gott sprach.“ Und es geschieht dann auch, was Gott sagt, denn er spricht keine leeren Worte.
Gott lädt den Menschen als sein Ebenbild ein, mit ihm zu kommunizieren - so direkt, dass sie sich in die Augen schauen können. Doch der Mensch ist damit beschäftigt, selbst wie Gott sein zu wollen. Er wendet sich ab und ignoriert Gottes Reden.
In seiner Liebe hat Gott seitdem viele Versuche unternommen, die ungeteilte Aufmerksamkeit der Menschen zurückzugewinnen.
Der Hebräerbrief im Neuen Testament der Bibel beschreibt das in den ersten Sätzen folgendermaßen:
„Viele Male und auf verschiedenste Weise sprach Gott in der Vergangenheit durch die Propheten zu unseren Vorfahren.“
Da dies jedoch oft überhört wurde, fügt der unbekannte Verfasser des Briefes hinzu: „Jetzt aber, am Ende der Zeit, hat er durch seinen eigenen Sohn zu uns gesprochen.“
Gottes Wort wird Mensch. In Jesus bekommt es Hand und Fuß, Gesicht und Stimme.
Jesus ist Gottes eindeutiges und endgültiges Wort, „das vollkommene Abbild von Gottes Herrlichkeit, der unverfälschte Ausdruck seines Wesens“, durch nichts und niemand zu toppen.
Wie Jesus redet und handelt, so ist Gott.
Als mein himmlischer Vater sagt er: „Schau Jesus an, wenn du mich verstehen willst!“
Autor: Ellen Hörder-Knop
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