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Wann sind Sie zum letzten Mal gelobt worden? Wissen Sie noch von wem und wofür? Hat es Ihnen gutgetan? Bestimmt, denn Lob tut meistens gut. Und für ein Lob strengen wir uns auch schon mal an, besonders wenn es von jemand kommt, der uns wichtig ist. Lob ist Wertschätzung.
Wann haben Sie das letzte Mal jemandem diese Wertschätzung zuteilwerden lassen? Wann haben Sie das letzte Mal jemanden gelobt?
Fällt Ihnen eine Person ein, die sich über ein Lob von Ihnen freuen würde? Bestimmt gibt es einige Menschen, denen das etwas bedeuten würde. Wenn man für etwas gelobt wird, dann macht es doch gleich doppelt so viel Freude. Lob ist eine große Motivation.
Dass Menschen sich über Lob freuen, ist nachvollziehbar. Aber ist Gott auf unser Lob und unsere Wertschätzung angewiesen? Da steht er doch drüber, oder? Ich bin mir sicher, dass Gott sich trotzdem freut, wenn wir ihn loben. Ich finde, er hat sich auch mächtig angestrengt, uns zu zeigen, dass wir ihm wichtig sind. Und er gibt uns viele Gründe, ihn zu loben.
Im Liederbuch Israels, in den Psalmen, da heißt es in Psalm 103 Vers 2: „Lobe den Herrn, meine Seele, und vergiss nicht, was er dir Gutes getan hat.“ Das gilt es zu überprüfen. Nicht nur in der Theorie. Meine Empfehlung: Testen Sie mal die Praxis und sagen Sie Gott, was er gut gemacht hat und was Sie an ihm gut finden. Möglicherweise geht es Ihnen dann wie in der Praxis eines guten Arztes: Sie fühlen sich anschließend besser. Der Volksmund sagt jedenfalls: Loben zieht nach oben. Das wäre also gleich doppelt gut. Gott freut sich, und Sie fühlen sich besser.
Egal, ob es um die Mitmenschen oder um Gott geht: Zeigen Sie Ihre Wertschätzung und setzen Sie auf Ihrer To-do-Liste das Loben heute doch mal ganz nach oben.
Autor: Jens Kilian
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