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Reicht das, was ich weiß, um die Prüfung zu bestehen? So fragt sich die Schülerin im Abschlussexamen. Reicht das, was ich verdiene, die Preissteigerungen durchzustehen? So fragt sich der Erwerbstätige, der mit seinem Einkommen auskommen muss. Reicht das, was ich leiste, um im Leben gut dazustehen? So fragt sich der eine oder die andere im Streben nach Macht und Anerkennung.
Junge Christen in der griechischen Hafenstadt Thessalonich beschäftigt noch eine andere Frage. Sie haben schon im 1. Jahrhundert unserer Zeitrechnung eine Frage gestellt, die brennt bis heute vielen Menschen unter den Nägeln. Sie lautet: Reicht das, was ich vorweisen kann aus, um vor Gott zu bestehen; vor ihm gut dazustehen? Oder muss ich Angst haben, dass mich irgendwann Gottes Zorn trifft? Dass ich sein Gericht nicht durchstehe? Dass ich Gottes Anspruch nicht gerecht werde?
Der Apostel Paulus antwortet den Thessalonichern im ersten seiner Briefe: „Gott hat uns nicht für den Zorn und das Gericht bestimmt, sondern zur Rettung durch unseren Herrn Jesus Christus. Christus ist für uns gestorben, damit wir für immer zusammen mit ihm leben.“
Was Paulus schreibt, verwandelt auch meine unsicheren Fragen in die Gewissheit: Jesus Christus hat mich mit Gott, meinem himmlischen Vater, versöhnt. Ich bin zum Leben bestimmt und nicht zum Tod. Zur Rettung und nicht zur Verlorenheit. Deshalb habe ich nichts zu befürchten. Was ich in Jesus habe, kann durch kein Wissen, keinen Reichtum und keine Macht der Welt getoppt werden. Das reicht absolut aus: für hier und jetzt, einmal im Gericht Gottes und dann für immer.
Autor: Ellen Hörder-Knop
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