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Ich bin auf meinem ersten großen Marsch bei der Bundeswehr. Meine Stiefel sind zu klein. Und die nagelneuen Gurte meines Rucksacks sind unfassbar hart. Mit einem Mal taucht neben mir ein Unteroffizier auf. Und grinst mich schelmisch an. Ich sehe auch sofort, warum. Im Gegensatz zu meinen schneidenden Gurten sind seine mit Schaumgummi gepolstert. Mindestens vier Zentimeter dick. Die Polster hätte ich auch gern.
Leichtes Gepäck und eine gut gepolsterte Tragehilfe. Davon spricht auch Jesus: „Nehmt mein Joch auf euch und lernt von mir, denn ich gehe behutsam mit euch um. Und ich sehe auf niemanden herab. Wenn ihr das tut, dann werdet ihr aufatmen. Denn mein Joch ist angenehm zu tragen, und meine Last ist leicht.“
Bei dem Wort „Joch“ zucke ich allerdings zusammen. Denn das verbinde ich mit Unterdrückung. Doch das meint Jesus gar nicht. Das Joch ist in seiner Zeit nämlich eine Tragehilfe. Über die Schultern gelegt kann ich schwere Gegenstände viel besser tragen. Und Jesus betont: „Meine Transporthilfe trägt sich angenehm!“ In vielen Religionen werden den Menschen unzählige Anstrengungen auferlegt. Um Gott vielleicht gnädig zu stimmen. Bei Jesus ist das völlig anders. Da muss ich nur auf ihn vertrauen, dann ist mir Gott gnädig. Garantiert. Denn Jesus hat mit seinem Opfertod jeden mit Gott versöhnt, der an ihn glaubt. Die will ich haben, diese angenehme Tragehilfe von Jesus. Dann kann ich aufatmen. Weil ich mit Gott versöhnt bin. Ein für allemal.
Autor: Steffen Brack
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