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Vor kurzem haben wir uns in der Morgensendung Aufgeweckt mit der Frage beschäftigt, wie wir im Umgang mit Zweifeln zum Beispiel durch das Elternhaus geprägt wurden. Mich persönlich hat dabei am meisten die Frage berührt: Genügt es? Eine Hörerin schrieb: Ich weiß, ich bin bedingungslos von Gott geliebt, aber mein Leben soll dies ja auch widerspiegeln - tut es das genügend? Und wenn nicht, was mache ich falsch? Genüge ich Gott?
Ich bin mir sicher, dass sich auch die ersten Christen schon diese Frage stellten. Darum gefällt mir das erste Kapitel im 1. Korintherbrief so gut, in dem der Apostel Paulus deutlich macht: Gerade die in unseren Augen eher nicht Genügenden, die Schwachen oder gar die Törichten, wurden von Gott auserwählt, um seine Botschaft der Rettung durch Jesus Christus in diese Welt zu tragen. Und dann heißt es: Euch hat Gott zur Gemeinschaft mit Jesus Christus berufen. Mit ihm hat er uns alles geschenkt: Er ist unsere Weisheit – die wahre Weisheit, die von Gott kommt. Durch ihn können wir vor Gott als gerecht bestehen. Durch ihn hat Gott uns zu seinem heiligen Volk gemacht und von unserer Schuld befreit. "Mit ihm" und "durch ihn". Nicht durch mich oder meine Kraft. Gott selbst wirkt es. Darum genügt es auch.
Autor: Hans Wagner
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