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Wo Menschen zusammen leben und arbeiten, kommt es zu Missverständnissen, Ungerechtigkeiten, Vorteilsnahme und Betrug. Und wenn das der Fall ist, dann sind wir froh, dass wir uns notfalls an unparteiische Gerichte wenden können, die uns zu unserem guten Recht verhelfen.
Nun ist das mit Gerichten so eine Sache. Es gab Zeiten, in denen selbst im Gericht das Recht gebeugt wurde, und zwar deshalb, weil im Hintergrund mächtige Interessen Einfluss genommen haben.
Um dem vorzubeugen, hat Gott verschiedene Verhaltensregeln angeordnet. Einem Richter befiehlt Gott im 3. Buch Mose:
„Du sollst den Geringen nicht vorziehen, aber auch den Großen nicht begünstigen“, 3. Mose 19,15.
Mit anderen Worten: Behandle die Menschen ohne Ansehen der Person. Ihr gesellschaftlicher Status oder ihre Vermögensverhältnisse sind unbedeutend. Fälle gerechte Urteile. Das ist alles, was zählt.
Diese Anweisung Gottes steht in einem größeren Zusammenhang, in dem es um das Leben miteinander geht.
Die Menschen in der Bibel haben von den Anweisungen Gottes profitiert. Wenn die Maßstäbe Gottes in der Gesetzgebung und Rechtsprechung angewendet worden sind, hat das segensreiche Auswirkungen für die Gesellschaft gehabt. Das ist übrigens bis heute so geblieben.
Aber auch jenseits der Rechtsprechung kann die Anweisung Gottes für mich bedeutsam werden: Gott möchte, dass ich meinem Nächsten vorurteilsfrei und ohne Ansehen der persönlichen Verhältnisse begegne.
Autor: Wolf-Dieter Kretschmer
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