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Hausputz ist angesagt. Die Gelegenheit, unliebsame Gegenstände auszusortieren. Nicht nur abstauben und wieder zurück ins Regal stellen, sondern weg damit.
Vor gut 3000 Jahren forderte Samuel die Israeliten auf, bei ihrem Hausputz alle Götterstatuen auszusortieren. Die Liebesgöttin Astarte, den Fruchtbarkeitsgott Baal – Gottes Konkurrenz soll aus den Häusern weichen. Die Israeliten wussten, Samuel sagt nicht einfach so: „Weg damit, weil die Mode sich geändert hat.“ Samuel sagt das in Gottes Auftrag. Gott hatte Samuel als einzigen Politiker Israels engagiert. Er wurde zu den Richtern im alten Israel gezählt.
Die Israeliten folgen tatsächlich Samuels Anweisung. Kaum haben sie sich leichten Herzens von den Göttern getrennt, ist Gefahr im Anzug. Die Philister bedrohen sie kampfeslustig.
Die Israeliten holen nicht aus Angst die aussortierten Götter zurück, sondern flehen Samuel an: „Lass nicht ab, für uns zu schreien zu dem Herrn, unserm Gott, dass er uns helfe.“ So steht es im 1. Samuelbuch, Kapitel 7, Vers 8.
Der Hausputz verändert ihre Einstellung. Die Israeliten glauben: Gott hat alle Macht der Welt. Gott wird mit den Philistern fertig. Sie bauen auf Gott. Diese Hilfe suchen sie und bitten Samuel, einen Gebetstag einzulegen.
Wenn Sie bei sich zuhause Hausputz machen, auf welche Konkurrenz Gottes treffen Sie? Z. B. auf Buddhastatuen, Glücksbringer, Schutzengel?
Wenn Sie Hilfe brauchen, wen schalten Sie ein? Jesus Christus, den Sohn Gottes – der mit seinem Namen für Hilfe steht?
Autor: Pastorin Elke Drossmann
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