Nur noch wenige Tage bis 2026 - ihr plant euren Silvesterabend in der City oder wollt wissen, was vor der Haustür erlaubt ist? Damit ihr sicher und ohne Bußgeld ins neue Jahr rutscht, gibt es hier die wichtigsten Infos der Stadt München auf einen Blick.
Feuerwerks- und Böllerverbote in München zum Jahreswechsel 2025/2026
Totales Feuerwerksverbot in der Altstadt
- Wo genau? In der gesamten Fußgängerzone - inklusive Marienplatz, Stachus und Viktualienmarkt.
- Wann? Vom 31. Dezember 2025 (21:00 Uhr) bis 1. Januar 2026 (02:00 Uhr).
- Was ist verboten? Jegliches Mitführen und Zünden von Feuerwerk oder Böllern.
- Ausnahmen: Wunderkerzen, Knallerbsen und Tischfeuerwerk sind okay. Anwohner dürfen Feuerwerkskörper außerdem in bestimmten Fällen dabei haben.
Böllerverbot innerhalb des Mittleren Rings
- Die Regel: Pyrotechnische Artikel der Kategorie F2 mit ausschließlicher Knallwirkung sind verboten - zum Beispiel Böller oder Knallfrösche. Also alles, was "nur laut" ist.
- Was ist erlaubt? Feuerwerk - zum Beispiel Raketen, Batterien und Fontänen.
- Wann? Ganztägig am 31.12. und 01.01.
Ruhezone am Tierpark Hellabrunn
Ganz neu gibt es dieses Jahr das erste Mal ein Feuerwerksverbot rund um den Tierpark Hellabrunn. Denn die Tiere bekommen bei lauten, unbekannten Geräuschen schnell Panik. Mit der neuen Regel sollen sie besser geschützt werden.
- Das gilt: Feuerwerk und Böller sind am Tierpark Hellabrunn verboten! Das gilt auch für das Isarufer nebendran.
>>> Zu den genauen Verbotszonen gelangt ihr hier <<<
Warum das Ganze?
Die Stadt München macht das nicht, um uns den Spaß zu verderben, sondern wegen der Sicherheit.
- Menschenmassen: In der Altstadt feiern zehntausende Menschen auf einem Fleck - da sind Raketen zu gefährlich.
- Brandgefahr: Besonders am Viktualienmarkt mit den historischen Ständen und engen Gassen wären fehlgeleitete Böller oder Raketen fatal.
- Tierschutz: Die Tiere sollen einen stressfreien Jahreswechsel haben.
Was ihr sonst noch wissen müsst
- Bußgelder: Wer sich nicht dran hält, muss zahlen. Die Polizei kontrolliert. Besonders teuer wird es, wenn die Böller nicht den deutschen Sicherheitsstandards genügen - bis 50.000 Euro drohen!
- Appell: Die Stadt hätte gerne noch mehr Verbotszonen eingerichtet (z.B. am Tierheim), aber das gibt das Bundesgesetz aktuell nicht her. Deshalb die Bitte an euch: Geht verantwortungsvoll mit Böllern um!