Der Durchbruch
„Fool (If You Think It’s Over)“ (1978):
Sein erster großer Hit, der ihn in den USA berühmt machte und ihm eine Grammy-Nominierung einbrachte.
Chris Reas größte Chart-Erfolge
„The Road to Hell (Part 2)“ (1989):
Sein einziger Top-10-Hit in den britischen Single-Charts und ein riesiger Erfolg in Deutschland und Österreich. Der Song kritisiert die moderne Konsumgesellschaft und den Verkehrswahnsinn. Das gleichnamige Album war sein Bestseller.
„Josephine“ (1985):
Ein Liebeslied an seine Tochter. Es gibt viele Versionen davon (schneller, langsamer), und es ist bis heute ein Standard im Radio.
„Auberge“ (1991):
Der Song mit dem markanten Autohupen-Intro und der fröhlichen Slide-Gitarre. Er festigte seinen Status als Superstar in Europa.
Das Leben des Chris Rea
Chris Rea ist ein britischer Rock- und Blues-Sänger, Gitarrist und Komponist. Er war einer der prägenden Musiker der 1980er und frühen 1990er Jahre in Europa. Während er dem breiten Publikum durch eingängigen Pop-Rock und Soft-Rock bekannt wurde, schlägt sein Herz eigentlich für den Blues. Er gilt als einer der besten Slide-Gitarristen der Welt.
Schicksalsschläge
Bei Rea wurde 2000/2001 Bauchspeicheldrüsenkrebs diagnostiziert. Die Ärzte gaben ihm eine Überlebenschance von unter 50 %, woraufhin, er sich der komplexen Whipple-Operation unterzog, bei der die Bauchspeicheldrüse, der Zwölffingerdarm und Teile des Magens entfernt wurden. Er war seitdem Diabetiker und musste täglich Medikamente nehmen.
Einen weiteren gesundheitlichen Rückschlag erlitt er 2016 - Ein Schlaganfall. Er konnte vorübergehend weder richtig sprechen noch Gitarre spielen, aber ein Jahr später stand er schon wieder auf der Bühne.