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Die Bundesregierung hat sich jüngst auf eine Entlastungsprämie in Höhe von 1000 Euro durch den Arbeitgeber sowie auf eine vorübergehende Senkung der Energiesteuer auf Benzin und Diesel geeinigt. Diese politische Reaktion auf den jüngsten Ölpreisschock im Zuge des Iran-Kriegs bewertet Handelsblatt-Chefökonom Bernd Rürup eher verhalten. Auch Michael Hüther, Direktor des Instituts der deutschen Wirtschaft, fragt sich im Podcast, was die Bundesregierung, „damit eigentlich erreichen will“.
In dieser Folge von Economic Challenges diskutieren die beiden Ökonomen die Maßnahmen der Bundesregierung auf die kriegsbedingte Energiepreiserhöhung. Ihr Befund ist deutlich: Die bisherigen Maßnahmen seien weder zielgenau noch geeignet, die strukturellen Probleme der deutschen Volkswirtschaft zu lösen. Als Alternative nennen beide etwa eine erweiterte Superabschreibung für Investitionen. Sie könnte Unternehmen schneller zu neuen Investitionen bewegen und so die binnenwirtschaftliche Dynamik stärken.
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