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Podcast: skeptischerchrist
Episode:

Folge 36

Category: Religion & Spirituality
Duration: 01:28:16
Publish Date: 2015-01-11 04:43:00
Description:

Noch ein weiterer skeptischer Wissenschafts,Technik,Literatur und Gesellschaftspodcast. Und ein bischen Reise.

Hier geht’s um Sterbehilfe, Heiligkeit des Lebens, Georg Carlin, die Heiligkeit des Lebens wird von den Christen nicht so heiß gegessen wie es gekocht wird, die Heiligkeit des Lebens ist immer sehr selektiv, der Fötus ist heilig und das leidende Leben ist heilig, das geborene und nichtleidende nich so ,Soldaten und Krieg, Schmerzverliebtheit, Antihedonismus, Van Galen, billig Flagge zeigen bei leidenden und Schwachen,in Großen Dingen hat die Kirche immer eklatant versagt, Nihilismus, der Kampf um die Sterbehilfe findet zwischen Humanisten und Kirche statt,ich bin Mitglied in der deutschen Gesellschaft für Humanes Sterben, ein humanistischer Verband, die Kirchen sind gegen Sterbehilfe, Hans Küng aber z.B. nicht, Einstellung der offiziellen Kirche zur Sterbehilfe ist eher menschenverachtend, Nazis haben Behinderte Menschen gegen ihren Willen umgebracht, dass ist Mord, der Unterschied zwischen Mord und Selbsttötung dürfte eigentlich jedem klar sein, wird aber in Disskussionen immer wieder bewußt von Sterbehilfegegnern durcheinandergebracht, die Tabuisierung der Selbsttötung stammt direkt aus dem Christentum,am Anfang wollten viele Christen zu Martyrern werden, das jenseits war ja sehr attraktiv und um da einen Riegel vorzuschieben hat man Selbsttötung zur Sünde erklärt, ich bin der Meinung , dass Selbsttötung keine Sünde ist, man braucht eine Selbsttötung sicher nicht vor Gott begründen, Sterbehilfegegner sind Sadisten, die Humanisten haben da viel zum positiven verändert, Selbstmord ist Gottseidank inzwischen straffrei, er gilt aber immer noch als pathologisch, wird also psychatrisiert, Bilanzsuizid, alte Menschen bringen sich am häufigsten um, mit dem Alter sinkt auch automatisch die Lebensqualität, passive Sterbehilfe ist in Deutschland erlaubt, aktive ist verboten, in Deutschland echt schlecht geregelt, die einzige echte Verbesserung ist, dass die Patientenverfügung bindend ist, Belgien, Holland und die Schweiz ist weiter, man soll Gott nicht ins Handwerk pfuschen, Gottes Wille, das gilt interessanterweise aber nur bei der Verkürzung eines Lebens, eine Verlängerung des Lebens gilt nicht als Gott ins Handwerk pfuschen, Fiktion eines „natürlichen Todes“, wir haben von Gott einen freien Willen mitbekommen und wir können diesen freien Willen dafür einsetzen unser Leben zu verlängern und auch zu verkürzen, Geschenk des Lebens, ein Geschenk kann auch wertlos werden,das hat nichts mit Undankbarkeit zu tun, die Wahlfreiheit des Menschen ist Gottes Wille, mein Leben gehört mir selbst, wer glaubt , dass er das Leiden bis zum Ende auskosten soll hat dieses Recht natürlich auch, 10% der Pallativpatienten leiden unter ungeheuren Qualen, d.h. Grauenhafte Folter rund um die Uhr, die Sterbehilfegegner finden das gut und lassen diese Menschen für ihre Ideale unter grauenhaften Qualen elendig krepieren (und weiden sich wahrscheinlich klammheimlich an den Qualen dieser armen Menschen), wer so etwas wirklich will ist ein Sadist,alle Menschen die den Wunsch haben zu sterben werden zu Opfern erklärt, die „wollen das nicht wirklich“, man missachtet radikal den Willen eines anderen Menschen indem man das einfach negiert, das ist die Haltung eines Gewalttäters, Menschenverachtend, was man nicht akzeptieren kann ist individuell unterschiedlich, zu Opfer erklären ist eine typische Argumentation von Menschen die andere Entscheidungen nicht Akzeptieren können, man negiert die Entscheidungsfähigkeit eines anderen Menschen, man erklärt ihn praktisch zu einem Tier, moralinsauer, unfassbar respektlos, Sterbehilfe kann natürlich missbraucht werden, alle Grundrechte können missbraucht werden, ein Grundrecht auf Sterben muss durchgesetzt werden und es muss dafür gesorgt werden, dass dieses Grundrecht nicht missbraucht werden, das ist möglich, Missbrauch kann man natürlich nicht 100% verhindern, das geht ja noch nicht mal bei Mord, keine Handlung ist absolut frei gewählt, so ist das Leben halt nicht, wenn jemand der Pflegebedürftig ist seinen Kindern nicht zur Last fallen will und um Sterbehilfe bittet ist das sicher kein falsches Motiv, das gehört gefälligst respektiert, Menschen sind unterschiedlich und erleben Einschränkung ganz unterschiedlich, Affektselbstmorde sollten verhindert werden, Zeit verstreichen kann sinnvoll sein, natürlich nicht ganz am Ende, Sterbehilfe bei psychischen Erkrankungen , vor allem Depression, man kann nur hoffen, dass der Fortschritt auch noch nach Deutschland kommen, ergebnissoffene Psychotherapien, jemand der Selbstmord begehen will tut das auch irgendwann, gilt vor allem für deppressive Menschen , Nazi-Keule, akzeptables Leid und inakzeptables Leid, sinnvolles Leid und sinnloses Leid, Slippery Slope, ist Schwachsinn: Wir können eine Sache erlauben und eine andere Verbieten: kein Problem, Sexualethik des Christentums war und ist ja immer noch verkorkst, da hat sich die Kirche ja auch weit von der Bevölkerung entfernt, die Institution Kirche war schon immer reaktionär, der Suizid ist für die Kirche immer noch eine Todsünde , sie hängen das nur nicht mehr an die große Glocke, so wie die katholische Kirche ihre Sexualmoral auch nicht mehr an die große Glocke hängt.

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