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Es ist der blutigste Anschlag in Deutschland seit Kriegsende - das Oktoberfestattentat vor vierzig Jahren am 26. September 1980. 13 Menschen starben damals bei einer Bombenexplosion, mehr als 200 wurden verletzt. Erst jetzt stufte die Bundesanwaltschaft den Anschlag als das ein, was er war: Rechter Terror. Trotzdem kämpfen Überlebende noch immer um Gerechtigkeit.
Deutschland hat kein strukturelles Problem mit Rechtsextremismus? In der vierteiligen Podcast-Serie „Rechter Terror in Deutschland“ von radioFeature spüren wir den Wurzeln rechter Gewalttaten in Deutschland nach, bis hinein in die 1980er-Jahre. Vom Oktoberfest-Attentat über die Brandanschläge in den 90er-Jahren, bis hin zum NSU und Hanau. So unterschiedlich die einzelnen Taten seien mögen, eines zeigt sich: Rechter Terror in Deutschland findet kontinuierlich statt und darüber müssen wir reden.
Die weiteren Folgen dieser Reihe finden Sie hier:
In einer alten Version dieser Sendung hieß es fälschlicherweise Rabbiner Shlomo Lewin sei im Oktober 1980 ermordet worden. Der Mord wurde allerdings im Dezember 1980 begangen. Wir haben den Fehler ausgebessert. |