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Atemnot, Erschöpfung, kognitive Ausfälle. Für viele Menschen folgt auf eine Corona-Infektion die schwere neuroimmunologische Erkrankung ME/CFS, bei der schon duschen, einkaufen oder telefonieren zu massiver Erschöpfung führen kann. ME/CFS steht für Myalgische Enzephalomyelitis und Chronisches Fatigue-Syndrom. Inzwischen leben hunderttausende Menschen in Deutschland mit Long Covid - und werden dennoch oft nicht ernst genommen. Sie kämpfen nicht nur mit einer schweren, oft unsichtbaren Erkrankung, sondern auch mit einem System, das ihnen kaum Halt bietet: medizinisch, politisch und gesellschaftlich. Es gibt zu wenig spezialisierte Ärztinnen, kaum Versorgungsnetzwerke und oft nicht einmal eine frühe, verlässliche Diagnose. Das Bundesgesundheitsministerium hat Ende vergangenen Jahres nun die Allianz postinfektiöser Erkrankungen ins Leben gerufen. Endlich soll Long Covid erforscht werden. Bringt diese Allianz jetzt die Wende? Was erleben Betroffene in ihrem Alltag - jenseits von Statistiken und Schlagzeilen und welche Hürden müssen sie überwinden im Kampf um Würde und Teilhabe.
Darüber sprechen wir mit dem ehemaligen NDR-Moderator und ME/CFS Erkrankten Pascal Hillgruber, mit der Sprecherin der Regionalgruppe Fulda/Osthessen des Bundesverband ME/CFS „Fatigatio“ Birgit Gustke, mit Sebastian Musch, dem Vorsitzenden der Deutsche Gesellschaft für ME/CFS und der Professorin für Immunologie und Leiterin der Immundefekt-Ambulanz an der Charité, Carmen Scheibenbogen.
Podcast-Tipp: dlf doku serien - Deutschlandfunk
1: Long Covid - und jetzt?! - Dauerschmerzen, Brain Fog und Papierkrieg
Sebastian lebt mit ME/CFS - einer Krankheit, die viele als Long Covid kennen und gegen die bislang kaum etwas hilft.
https://www.ardaudiothek.de/episode/urn:ard:episode:2aafccc6725c9907/ |