|
Description:
|
|
Sieben Menschen sind tot, weil eine dünne Dichtung nicht gehalten hat. Dabei hätte die Katastrophe beim Start der "Challenger" am 28.1.1986 verhindert werden können.
In diesem Zeitzeichen erzählt Uwe Schulz:
- warum die Explosion der Raumfähre Challenger kein Zufall ist,
- wie Warnungen von Ingenieuren unter Entscheidungsdruck überhört werden,
- weshalb dieses Unglück die Raumfahrt für immer verändert hat.
Der 28. Januar 1986 ist ein kalter Morgen in Florida. Eis liegt auf der Startrampe, als die Challenger abhebt. Wenige Sekunden später zerbricht sie am Himmel. Sieben Menschen sterben.
Was wie technisches Versagen aussieht, entpuppt sich später als vorhersehbare Katastrophe. Seit Monaten wissen Ingenieure von beschädigten Dichtungsringen in den Feststoffraketen. Doch Zeitdruck, Routine und politischer Ehrgeiz wiegen schwerer als Zweifel. Und führen in ein Unglück, das weit über die Raumfahrt hinaus bis heute nachwirkt.
Das sind unsere wichtigsten Interviewpartner:
- Dirk Wagner, Journalist und Weltraumexperte der ARD
- Roger Boisjoly, Maschinenbau-Ingenieur beim NASA-Zulieferer Morton Thiokol
Weiterführende Links:
Welches Thema sollen wir im Zeitzeichen recherchieren? Gibt es Kritik oder Lob? Gerne her damit: Einfach schreiben an zeitzeichen@wdr.de Wir freuen uns auch über Bewertungen auf der Podcast-Plattform des Vertrauens!
Diese und viele weitere Folgen vom WDR Zeitzeichen findet ihr in der ARD-Audiothek und überall da, wo es Podcasts gibt.
Die Macher hinter diesem Zeitzeichen: Autor: Uwe Schulz Redaktion: Frank Zirpins |