Am 10.12.1933 erhält der Physiker Paul Dirac den Nobelpreis. Seine Dirac-Gleichung schreibt Geschichte. Trotzdem gilt das britische Ausnahmetalent als Außenseiter.
Zurückgezogen, schweigsam, scheinbar ohne Empathie: Der britische Physiker Paul Dirac gilt als der seltsamste Mensch der Quantenmechanik. Seine entsetzliche Kindheit hat ihn geprägt: Sein Vater drangsaliert und isoliert ihn. Als Folge kapselt sich Paul ab.Seine Rettung ist die Mathematik, die ihm den Weg in die Physik und die Quantentheorie eröffnet. Aus seiner Dirac-Gleichung folgt die Erkenntnis, dass ein bisher unbekanntes Elementarteilchen, das Positron, existiert. Dafür erhält Dirac im Dezember 1933 den Physiknobelpreis.In diesem Zeitzeichen erzählt Wolfgang Burgmer: