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Wir sollen länger arbeiten, aber für Unternehmen ist der Vorruhestand ein bequemes Instrument, um Mitarbeiter zu entlassen. Wie passt das zusammen? Gar nicht, meint unser Gast. Außerdem: Wählt die EU die richtigen Unterstützungsmaßnahmen für Iraner?
Darum geht es im Meinungspodcast heute im Detail:
Nach der Tötung tausender Demonstranten im Iran hat sich die EU heute darauf verständigt, die Revolutionsgarden als Terrororganisation einzustufen. Host Morten Kansteiner findet, dass man mit anderen Maßnahmen die iranische Bevölkerung effektiver unterstützen könnte. (00:59)
Altersteilzeit und Vorruhestandsregelungen werden vor allem in der Industrie zum Personalabbau genutzt. Mitarbeiter, die Ende 50, Anfang 60 Jahre alt sind, werden bevorzugt aussortiert – zu einer Zeit, in der Politik und Wirtschaft aber fordern, dass die Menschen bis 70 Jahre arbeiten sollten. Ein Widerspruch, zumal Frühverrentungen volkswirtschaftlich schädlich sind, meint der Ökonom Ulrich Walwei. (03:42)
Die Politikum-Community beschäftigt die Frage über eine mögliche Regierungsbeteiligung von Rechtsaußenparteien, wie sie in anderen europäischen Ländern schon lange Praxis ist. Möchten Sie sich auch an der Debatte beteiligen? Schicken Sie uns eine Sprachnachricht an die 0172-253 00 42 oder eine Mail an politikum@wdr.de. (14:02)
Stephan Karkowsky ist es leid: Wir sollten nicht mehr ständig Donald Trumps Politik hinterherlaufen, sondern stattdessen eine Politik der eigenen Stärke verfolgen, meint der Kollege am Küchentisch. Dazu gehört auch eine enorme Aufrüstung. (15:19)
Das Positive zum Schluss: Ein wichtiges Urteil gegen Diskriminierung auf dem Wohnungsmarkt wurde gesprochen. (21:18) |