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Die Normalisierung von Antisemitismus hat ein Ausmaß erreicht, das für jüdische Menschen in Deutschland eine ständige Bedrohung zur Folge hat, erklärt unsere Gästin. Unser Host findet, die Union sollte ihren Umgang mit der Linkspartei überdenken. Und: Populismus in Teilzeit.
Damit beschäftigt sich unser Meinungspodcast heute im Detail:
Der Sozialstaat soll reformiert werden. Ein mächtiges Unterfangen, das die Zusammenarbeit von Bund, Ländern und Kommunen erfordert. Bislang läuft das erfrischend vernünftig. Doch für eine konsequente Umsetzung muss auch die Linkspartei ins Boot geholt werden. Host Morten Kansteiner hofft, dass auch hier die Vernunft siegt. (00:56)
Heute ist Holocaust-Gedenktag. Ein Tag, der uns an die antisemitischen Verbrechen unserer Vergangenheit erinnern soll. Erinnerungen, damit Antisemitismus in unserer Gesellschaft nie wieder Platz finden kann. Doch die Realität sieht anders aus, sagt unsere Gesprächspartnerin Dalia Grinfeld. Sie ist Associate Director bei der Anti-Defamation League und warnt: Jüdinnen und Juden sehen sich mittlerweile gezwungen, ihre Identität zu verbergen, um sich zu schützen. Was wir dagegen tun können, erzählt sie im Gespräch. (03:00)
Durch die Bezeichnung „Lifestyle-Teilzeit“ hat die Mittelstands- und Wirtschaftsunion der Disksuion einen populistischen Anstrich gegeben. Kollege Peter Zudeick meint am Küchentisch: Das war ein Fehler, denn die Aussicht auf einen sachlichen Austausch wurde dadurch nun erst einmal blockiert. (14:06)
Die Uneinigkeit in dieser Teilzeit-Debatte schlägt sich auch in der Politikum-Community nieder: Dort treffen unterschiedliche Erfahrungswerte aufeinander. (18:43) Was denken Sie dazu? Teilen Sie Ihre Meinung gern durch eine Sprachnachricht an die 0172-253 00 42 mit uns. Oder per Mail an politikum@wdr.de.
Nachdem Donald Trump bislang jegliche Kritik an seiner Führung ignoriert hat, scheinen die Proteste und Gegenstimmen - mittlerweise auch aus der Wirtschaft - nun doch zumindest ein kurzes Einlenken bewirkt zu haben. (19:46) |