Für die einen sind sie reine Zeit- und Geldverschwendung, für die anderen die letzte Chance, die unser Planet hat: die Weltklimagipfel. Jetzt ist es wieder soweit. Diesmal treffen sich die Mächtigen der Welt in Paris und werden dort unter anderem wieder über das Zwei-Grad-Ziel beraten, also das ambitionierte Vorhaben, die globale Erwärmung auf weniger als zwei Grad gegenüber dem Niveau vor Beginn der Industrialisierung zu begrenzen. Viele Umweltschützer glauben nicht, dass dieses Ziel erreicht werden kann. Zumindest nicht, wenn es die Verantwortlichen weiter so halbherzig angehen wie bisher. Deshalb setzen die Aktivisten jetzt auf andere Strategien, mit einer Überschrift: Divestment. Finanztest-Redakteurin Karin Baur im Gespräch.