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Interview mit Gerald Tatzgern, Leiter der Zentralstelle zur Bekämpfung der Schlepperkriminalität im BKA Österreich
Die Tragödie, bei der vor knapp zwei Jahren 71 Migranten in einem Kühllaster erstickt sind, war nicht zu verhindern. Gerald Tatzgern, Leiter des Zentralamts zur Bekämpfung der Schlepperkriminalität im österreichischen Bundeskriminalamt, glaubt, die Zahl der Flüchtlinge sei damals zu groß gewesen: "Wir konnten damals nur lenken, nicht stoppen". Doch hätten Behörden und Politik aus dem damaligen Chaos Lehren gezogen. Zugleich sieht der Kriminalbeamte aktuell eine Zunahme der Migrationszahlen: "Der Druck ist enorm". Der Migration und Schlepperkriminalität aus Syrien, Irak, Afghanistan und Afrika zu begegnen werde eine Daueraufgabe für Jahre werden. |