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„Es wäre zu wünschen, dass Robert Habeck der Kanzlerkandidat der Grünen wird“, sagt der Autor Stefan Berkholz im Gespräch mit SWR2. Allerdings sei es am Morgen vor der Entscheidung der Grünen zwischen Habeck und seiner Co-Vorsitzenden Annalena Barebock eher unwahrscheinlich, dass Habeck nominiert werde – was Berkholz bedauert: „Ich befürchte, dass das eine Entscheidung ist, die aus dem grünen Wählerkreis nicht übermäßig weit hinausführt.“
Die Co-Vorsitzende Annalena Baerbock wird in den Medien als heimliche Favoritin gehandelt. Ihr Manko: Sie hat keinerlei Regierungserfahrung. Ihr Konkurrent Robert Habeck dagegen kann immerhin auf gut fünf Jahre als Umweltminister in Schleswig-Holstein verweisen. Außerdem gilt er als charismatisch und als der bessere Redner.
Unabhängig davon, wer Kandidatin oder Kandidat wird – so Berkholz – beide würden weiter als Duo auftreten und einander unterstützen. Stefan Berkholz ist freier Publizist in Berlin und Autor von „Robert Habeck. Das ganze Ding ist ein Risiko - eine Nahaufnahme“, das kommende Woche im Blessing-Verlag erscheint. |